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Marktforschung: Die Entwicklung der Craft-Bier-Industrie

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Der Biermarkt boomt; vielleicht nicht in der Menge, aber zumindest in der Vielfalt. In der Tat zeigt die Marktforschung in allen europäischen Ländern einen Aufwärtstrend. Im heutigen Artikel geben wir Ihnen einen Überblick darüber anhand einiger Zahlen aus der britischen Marktforschung und einer weiteren über den italienischen Markt.

Der britische Craft-Bier-Markt

Bier und die Briten: Es ist eine echte Liebesgeschichte. Nach der Arbeit in den Pub zu gehen, ist eine authentische britische Tradition und der Kitt von Geschäftsbeziehungen. Die Markttrends zeigen, dass es nicht nur um Quantität geht. Es geht auch um Vielfalt. Dies spiegelt sich in der Anzahl der Mikrobrauereien wider, die in Großbritannien immer beliebter werden. Trotz ihrer lokalen Verwurzelung sind auch ihre internationalen Ambitionen gut etabliert. Hier sind einige Zahlen aus der Marktforschung, die auf der EMAC 2018 Konferenz vorgestellt wurden:

  • Die Anzahl der Mikrobrauereien hat sich in Großbritannien zwischen 2010 und 2015 mehr als verdoppelt.
  • Das Vereinigte Königreich ist das Land mit der größten Anzahl an Mikrobrauereien: mehr als 1700!
  • 1 von 6 britischen Brauereien plant, ihre Produktion, ihren Umsatz oder die Anzahl der Mitarbeiter bis 2018 zu verdoppeln.
  • Nur 15 % dieser Kleinbrauereien exportieren ihre Produktion, aber mehr als 50 % von ihnen haben das Ziel, auf internationalen Märkten präsent zu sein.

Der italienische Craft-Bier-Markt

Der gleiche Markttrend kann in anderen europäischen Ländern beobachtet werden. In Italien zum Beispiel gab es im Jahr 2007 75 Craft-Brauereien und im Jahr 2016 718, was einer fast zehnfachen Steigerung ihrer Anzahl entspricht.
Die Grafik unten zeigt diese beeindruckende Entwicklung.

Evolution of the craft beer in Italy

Entwicklung der Anzahl von Mikrobrauereien und Bars, die ihr Bier in Italien brauen (2007-2016)

Der französische Markt für Craft-Bier

Was die Produktion von Craft-Bieren angeht, ist das Weinland nicht zu übertreffen. Tatsächlich hatte das französische Territorium im Jahr 2007 200 Craft-Brauereien und zählte seit 2013 die Gründung von hundert Brauereien und Mikrobrauereien pro Jahr. Im Jahr 2016 sind es 900.

La success story de la bière en France : +92,62% de brasseries en activités entre 2013 et 2017, la production fait un bon de 11,11% entre 2013 et 2016, la consommation suit avec +9,62% sur la même période

Der belgische Craft-Bier-Markt

In Belgien stieg die Zahl der Brauereien von 115 im Jahr 2003 auf 278 im Jahr 2018. Ihre Zahl hat sich also in 15 Jahren mehr als verdoppelt, was für viele gleichbedeutend mit der Entstehung einer Blase ist, die wahrscheinlich bald platzen wird. Belgien ist der zweitgrößte Exporteur von Bier in der Europäischen Union mit 1,6 Milliarden Litern, die 2018 exportiert wurden.

Les plus grands exportateurs de bière dans l'UE en 2018 sont les Pays-Bas (1,9 milliards de litres), suivis par la Belgique et l'Allemagne (1,6 milliards de litres),

Der deutsche Craft-Bier-Markt

Deutschland verzeichnet die Gründung von mehr als 200 Brauereien zwischen 2010 und 2018, ein Anstieg von 1333 Brauereien auf 1539. Es ist auch und vor allem das Land, das die meisten Liter Bier in der Europäischen Union produziert (21 % der Produktion oder 8,3 Milliarden Liter gebrautes Bier).

Ein paar Worte zum Schluss

Der Markt wird in Bezug auf das Volumen immer noch von den großen Marken dominiert. Aber die Verbraucher zeigen großes Interesse an neuen Geschmacksrichtungen und Authentizität, was sich in der Schaffung lokaler Mikromarken widerspiegelt.
Große Unternehmen wie z.B. ABInbev haben diesen Trend schon sehr früh erkannt und investieren seit langem in lokale Marken, um ein möglichst lebendiges Markenportfolio aufzubauen.
„The Brussels Beer Project“ ist ein sehr erfolgreiches Beispiel für eine Mikrobrauerei, deren Besonderheit darin besteht, dass ihr Start durch Crowdfunding finanziert wurde und die heute ein komplettes, sehr breit gefächertes Produktsortiment auch in den Regalen der nationalen Distributoren hat.

Quellen

Bild: shutterstock

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